E-Mail 								Maine Coon Zucht aus Berlin					     Tel.  030-65916356

Der Preis...

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.” John Ruskin, englischer Sozialreformer, 1819 - 1900    
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Warum ist eine Rassekatze so teuer?! Rassekatzen kosten viel Geld: je nach Abstammung und Aussehen müssen Sie mit 600,- bis 1200,- rechnen.  Dafür können Sie aber auch ein gut aufgezogenes, zutrauliches und gesundes Jungtier erwarten! Der Züchter  ist Mitglied eines seriösen Vereins und seine erwachsenen Tiere sind auf Ausstellungen zuchttauglich bewertet worden. Ein Stammbaum und eine komplette Grundimmunisierung der Kätzchen sind selbstverständlich!   Einige (nicht alle) Züchter lassen ihre Zuchttiere auf mögliche genetische Defekte testen und lassen Ihre Tiere auf Herz- und Niere prüfen, um das Risiko einer Erkrankung für den Nachwuchs so gut wie möglich  auszuschließen.  Während der mindestens 12 Wochen, welche ein Jungtier beim Züchter verbringt, verursachen Kosten:  spezielles Aufzuchtfutter, Impfungen, Papiere, evtl. gar noch Tierarztkosten bei Unpässlichkeiten oder  Komplikationen.   Durchschnittliche direkte Aufzuchtkosten für ein Jungtier: Deckgebühr (Durchschnitt) 600,- Futter und Einstreu pro Jungtier (4. bis 13. Lebenswoche) 125,- Stammbaum ca. 25,- 2x Impfungen (Schnupfen, Seuche, evtl. Tollwut) mindestens 70,- Entwurmung (3x) mindestens 15,- Transponder 35,- Zusätzlich kommen weitere unkalkulierbare Kosten wie: Tierarzt, Spielzeug, Hygieneartikel, Abnutzung der Einrichtung usw..   Für den Verkauf der Babys sind digitale Medien und viele Anzeigen in der Tagespresse und in Fachzeitschriften nötig (auch diese sind meistens nicht kostenlos). Viele Anrufern wollen sich nur informieren und haben Fragen zu ihrer bereits vorhandenen Katze. Das ist viel Lebenszeit, die sich ein Züchter für die vermeindlichen  Interessenten nimmt. Oft gilt die erste oder zweite Frage dem Preis und damit ist das Gespräch auch schon  beendet. Sollte der erste Kontakt positiv sein, kommt es zu mindestens einem Besuch bei dem Züchter. Dort wird sich viel Zeit genommen und wichtige Informationen weitergegeben. Bei diesem Kennenlernen kristallisiert sich heraus, ob der zukünftige Katzenbesitzer auch der Richtige für das Kätzchen ist. Fahrtkosten um die Babys in ihr neues Heim zu bringen, Kosten für weitere Impfungen z.B. Leukose und  Mehraufwendungen für besondere Tests, Kratzmöbel, Spielzeug oder den Ersatz eines durch noch unsaubere  Kitten unbrauchbar gewordenen Teppichs o.ä. sind nicht aufgeführt.   Es lässt sich nun durchaus nachvollziehen, dass sich an seriöser Hobbyzucht von Rassekatzen wirklich nichts  verdienen lässt und dieses kostenintensive Hobby nur von Menschen ausgeübt werden sollte, die über genug  Zeit, Fachwissen und das nötige Kleingeld verfügen.     Geht es nicht doch billiger?   Sie möchten eine Rassekatze, aber wollen nicht so viel Geld ausgeben? Sie sehen nicht ein, warum Sie das Futter und die Gesundheitsvorsorge der Elterntiere und Ausstellungsbesuche mitfinanzieren sollen? Der  Züchter hat ja schließlich seinen Spaß dran und soll auch selbst zahlen? Ja, es geht auch billiger, aber... in jeder Zeitung kann man Anzeigen lesen wie: "Main Coone, 8 Wochen, 350,- zu verkaufen". Die Kitten sind in diesem Alter noch nicht geimpft, die Haltung und der Gesundheitszustand der Elterntiere lässt meist zu  wünschen übrig. Papiere gibt es keine - dann sind sie ja so teuer und da wird man sie ja nicht los. Katzen mit  Papieren kosten ab 900,- wird dem ahnungslosen Laien erzählt, ist ja viel zu teuer! Bei uns bekommen Sie die billiger. Aber ja, sie sind reinrassig, die  Eltern haben Papiere. Wenn Sie diese dann sehen wollen, kann man sie vielleicht grad nicht finden oder aber sie sind gar gefälscht. Sind wirklich Papiere von einem seriösen Verein  vorhanden, merken Sie sich den Namen der Katze und des Züchters! Mit Sicherheit weiß dieser nicht das seine Katzen für eine Schwarzzucht missbraucht werden! Tatsache ist, dass Sie eben NICHT wissen können, ob eine Katze ohne Papiere wirklich reinrassig ist! Wenn der Vermehrer schon kein Geld für die Grundimmunisierung übrig hat und die Kleinen so schnell wie  möglich loswerden will (schon mit 8 Wochen oder noch früher!), glauben Sie dann die Kätzchen haben  hochwertiges Futter oder gar Liebe bekommen? Interessant ist doch, warum züchtet so jemand, wenn er nicht  bereit ist, sich Vereinsregeln sprich Zuchtbedingungen zum Schutz der Tiere zu unterwerfen? Wofür zahlen Sie dann Ihre 350,- ? Der Vermehrer hat nichts außer etwas Billigfutter in die Tiere investiert - sie dienen rein dem Gelderwerb - Ihre 350,- sind für ihn beinahe ein Nettogewinn!! Nur wer billig produziert kann auch billig  verkaufen! Und den Preis zahlt dabei das Tier! Und meist auch der Käufer, welcher erst später entdeckt, dass  sein Schützling verhaltensgestört und krank ist.   Sie erwerben bei einem solchen Vermehrer keine Rassekatze! Bestenfalls sieht sie aus wie eine. Aber sie wird nie eine sein. Und: was kann man schon erwarten, wenn schon der Rassename in der Anzeige falsch geschrieben  ist? Unterstützen Sie solche "Zuchten" nicht! Sie sparen an der falschen Stelle! Im Tierheim gibt es übrigens auch immer mal wieder eine Rassekatze oder ein "lookalike". Holen Sie sich doch dort Ihr Tier - es ist günstig, tierärztlich versorgt und Sie tun noch was für den Tierschutz! Ein Teil dieses Textes stammt von Silvia Schlumbaum, ein Teil wurde von mir ergänzt, gekürz und umgeschrieben.